Bonn (gtai) - Argentiniens Wirtschaft wird 2012 deutlich schwächer wachsen als in den vergangenen Jahren (7,2% im Durchschnitt zwischen 2003 und 2011). Dem Staat gehen die Reserven aus, die Preise der wichtigsten Exportprodukte sinken, eine Flucht aus dem argentinischen Peso lässt die Zinsen steigen und die Nachfrage aus Brasilien schwächelt. Die Regierung der mit großer Mehrheit wiedergewählten Staatspräsidentin Cristina Kirchner reagiert darauf mit verstärkten Kontrollen und Interventionen, aber auch mit marktfreundlichen Anpassungsmaßnahmen.
Buenos Aires (gtai) - In Argentinien sind in der ersten Jahreshälfte 2011 die Ausgaben für den Infrastrukturbau im Vergleich zum Vorjahreszeitraum überdurchschnittlich gestiegen. Nach Angaben des nationalen Statistikinstituts Indec nahmen die Ausgaben für den Straßenbau um 12,5% zu. Die Ausgaben für andere Infrastrukturbauten stiegen um 13,1%. In den kommenden Jahren soll eine Reihe bedeutender Infrastrukturprojekte verwirklicht werden.



