São Paulo (gtai) - Mit der WM 2014 und Olympia 2016 stehen Brasilien gleich zwei globale Medienereignisse ins Haus. Das gibt den IT-Investitionen einen Extra-Schub. Neben der Sportübertragung müssen die Organisatoren den Transport, das Gesundheitswesen sowie die Sicherheit in den zwölf Städten auf Millionen von Besuchern vorbereiten und nutzen dafür netzwerkbasierte Lösungen. Der Branchenverband Brasscom erwartet, dass rund 5,7 Mrd. R$ in die Einrichtung der IT-Umgebung der Megaevents fließen werden.
Sao Paulo (gtai) - Der Anteil der Informationstechnologie am brasilianischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in den vergangenen Jahren stetig angewachsen. Derzeit trägt der Sektor mit 1,8% zur wirtschaftlichen Leistung Brasiliens bei. Nach Erwartungen der Branche soll dieser Anteil in den kommenden Jahren auf 3% steigen. Zum Vergleich: In Europa tragen Informations- und Datenverarbeitung mit durchschnittlich 4,0 bis 4,5% zum nationalen BIP bei.
Sao Paulo - Die brasilianische Regierung will nach dem enttäuschenden Wachstum im Vorjahr 2012 frühzeitig Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft treffen. So sollen die Erleichterungen für Kredite fortgeführt und öffentliche Investitionen angekurbelt werden. Staatspräsidentin Dilma Rousseff stellt außerdem Steuererleichterungen für Investitionen in Aussicht. All diese Maßnahmen sollen dem Ziel dienen, ein BIP-Wachstum über der Vier-Prozent-Marke zu erreichen, wie brasilianische Medien berichten.
Sao Paulo - In Brasilien sind die Aussichten vieler Branchen für 2012 zurückhaltend optimistisch. Experten gehen für die ersten Monate von einer Konsolidierungsphase aus. Die Industrieproduktion stagnierte Ende 2011 und dürfte erst in im 2. Halbjahr anziehen. Hoffnungen setzt die Wirtschaft auf die angekündigten höheren öffentlichen Investitionen. Im Mittelpunkt stehen Aufträge für den Stadionbau der Sportereignisse 2014 und 2016, den Ausbau der Infrastruktur sowie Erweiterungen von Flughäfen und Hafenanlagen
Sao Paulo (gtai) - Brasilien bleibt 2011 trotz Eurokrise auf Wachstumskurs, wenn auch gedämpft. Die Wachstumsprognosen des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegen zwischen 3,2 und 3,8%. Die Inflation stieg auf 6,5%. Zur Jahresmitte ging die Industrieproduktion weiter zurück. Für 2012 peilt Brasilien ein BIP-Wachstum von 4,5% an und hätte damit nach Expertenmeinung auch das derzeitige Potenzial ausgereizt. Der Wechselkurs begünstigt nach wie vor Importprodukte.
São Paulo (gtai) - Die Regierung Brasiliens bleibt zuversichtlich, dass die Finanzkrise in Europa und den USA nur geringe Auswirkungen auf ihr Land hat. Für 2012 erwartet Finanzminister Guido Mantega ein Wirtschaftswachstum zwischen 4,5 und 5,0%. Zwischen Juli und September 2011 hatte sich das Wachstumstempo allerdings deutlich verlangsamt. Die Inflation soll von derzeit 6,5 auf unter 5,0% gesenkt werden.
São Paulo (gtai) - Trotz zahlreicher Großprojekte wie der Wasserkraftwerke im Amazonas-Gebiet geht auch in Brasilien der Trend zur dezentralen Energieversorgung. Vor allem mittelgroße Städte sind an den neuen Möglichkeiten von Smart Grid interessiert. Voraussetzung für die Einführung intelligenter Stromnetze ist allerdings eine stabile Stromversorgung. Nach Berechnungen des Forschungsinstitutes Zpryme sind dafür Investitionen in das Stromnetz von bis zu 5,1 Mrd. US$ bis 2015 notwendig.



