Santiago de Chile (gtai) - Das chilenische Außenhandelsvolumen wächst und mit ihm das Frachtaufkommen in den Häfen. Um das Wachstum zu bewältigen, muss die Infrastruktur ausgebaut werden. Die Hafengesellschaft von Valparaiso wird noch im 1. Halbjahr 2012 den Betrieb des zweiten Terminals erneut ausschreiben. In einigen Regionen müssen die Zufahrtswege zu den Landebrücken deutlich verbessert werden. Insbesondere braucht der Bergbau mehr Kapazität, um Kupfer und andere Metalle zu verschiffen.
Santiago de Chile (gtai) - Weltweit steigt der Bedarf nach Rohstoffen. Die privaten Konzerne reagieren darauf und wollen bis 2018 rund 50 Mrd. US$ in den chilenischen Bergbau investieren. Für weitere 20 Mrd. US$ will die staatliche Corporación Nacional del Cobre (Codelco) expandieren. Laut Fachverband Sociedad Nacional de Minería (Sonami) dürften die Unternehmen 31 Mrd. US$ für Bautätigkeiten, 27 Mrd. US$ für Maschinen und Ausrüstungen und 6 Mrd. US$ für Ingenieur- und Beratungsdienstleistungen ausgeben.
Santiago de Chile (gtai) - In Chile könnten Energieeffizienzmaßnahmen deutlich mehr Strom einsparen, als bisher erwartet. Das geht aus einer Markstudie hervor, die 2011 veröffentlicht wurde. Da sich der chilenische Stromverbrauch ohne weitere Einsparbemühungen bis 2020 verdoppeln müsste, dürfte die Regierung alles daran setzen, dieses Potenzial auszuschöpfen. Die Nachfrage etwa nach Elektromotoren, effizienteren Lkw und Klimaanlagen oder Dämmmaterial wird daher voraussichtlich steigen.
Santiago de Chile (gtai) - Chile hat einigen Spielraum, um eventuellen Konjunkturdellen auf den traditionellen Absatzmärkten USA und Europa entgegenzusteuern. Die Zentralbank kann im Bedarfsfall die Leitzinssätze erheblich senken und der Stand der öffentlichen Schulden ist gering. Das Land bleibt damit ein interessanter Absatzmarkt für deutsche Exporteure. Im Rahmen einiger Megaprojekte wird Chile vor allem Maschinen und Ausrüstungen nachfragen.
Santiago de Chile (gtai) - Die Verwendung von Solar- und Windkraft gewinnt in Chiles Bergbau an Bedeutung. Einerseits steigt infolge neuer Bergbauprojekte der Elektrizitätsbedarf beträchtlich. Andererseits wächst induziert durch gesetzliche Vorschriften das Angebot an erneuerbaren Energieträgern. Die staatliche Kupferwirtschaft spielt hierbei eine Pionierrolle. Projekte in Milliardenhöhe liegen den Behörden zur Prüfung vor. Hierbei dürften sich auch Chancen für deutsche Zulieferer ergeben



